Unser Werner beherrscht die Arschbombe. Vom Rand des Hotelpools ließ er das Wasser aufspritzen. Der Applaus war ihm garantiert. Doch der Reihe nach.
Am Sonntag, den 14. Juni 2026, stiegen wir von Salurn zur hochmittelalterlichen Burgruine auf. Ein imposantes Bauwerk mit Blick über Salurn und nach Süden zur Salurner Klaus und im Hintergrund die Brenta. Nach dem Abstieg ging es in den Biergarten bevor die siebzehn Teilnehmer im Klammhof, dreihundert Höhenmeter von Salurn, ihr aussichtsreiches Quartier bezogen.
Die Massen tummeln sich um den Kalterer See. Aber wir wollten eine neue Gegend im Nonstal kennenlernen. Diese Region weist spektakuläre Canyons auf. Einer davon liegt im Parco Fluviale Novella bei San Biagio. Mit Helm ausgestattet geht es auf Eisenstegen in die Tiefe. Staunend arbeiten wir uns vorwärts. Der Fluss hat fantastische Formen in das Konglomerat verschiedener Gesteinsschichten über Jahrmillionen geschliffen.
Ein weiteres Highlight liegt ebenfalls in der Nähe von Sanzeno. Die Wallfahrtskirche San Romedio. Über Jahrhunderte wurden auf einem siebzig Meter hohen Felsen, Kirchen und Kapellen gebaut. Das höchste Gebäude ist über 131 Stufen erreichbar, auch hier sind alte Fresken zu bestaunen.
Für Dienstag, unserem letzten Tourentag war die Hornalm am Trudener Horn unser Ziel. Nach ca. 2 ½ Stunden erreichten wir die aussichtsreiche Einkehr. In der Ferne war die Gebirgsgruppe der Pala auszumachen. Gut gestärkt traten wir den Rückweg an. Der Swimmingpool am Hotel war unser nächstes Ziel und die schon eingangs erwähnte Arschbombe ließ die Stimmung nochmal aufleben.
Am Heimreisetag gestalteten sich die Interessen unterschiedlich. Eine Gruppe benützte die Standseilbahn zum Mendelkamm. Eine kurze Wanderung mit Einkehr bildete den Abschluss. Das Wetter war uns hold und alle sind wieder gut zuhause angekommen.
Günter Nützel












