Unsere Wandertour führte vom Sportplatz durch den Ort zum Dorfplatz mit einem Kriegerdenkmal und am Schloß Eysölden vorbei geradewegs Richtung Wald. Zuerst säumten unseren Weg grüne Wiesen und Felder bis zum Waldrand. Fortan ging es weiter bergauf durch den Wald oberhalb von Stauf. Dort erreichten wir einen schönen Aussichtspunkt mit Blick in das schöne Land um Stauf, ins Thalachtal nach Thalmässing und den umliegenden Orten bis zu den gegenüberliegenden Jurahöhen. Von dort ging es durch einen kleinen Hohlweg auf die Straße hinab, welche uns in das kleine Örtchen Schwimbach mit seinem weithin bekannten Kirchenaltar führte. Von da an ging es wieder steil aufwärts bis zum Waldrand. Bei einer kleinen Verschnaufpause, hatten wir noch einen Blick zurück in das kleine Tal und nach Schwimbach. Bevor wir durch den Waldweg eine Hochebene erreichten. Der Weg führte uns genannt auf den Biberg. Bevor wir hinab an großen Pappeln vorbei den Ort Offenbau anstrebten. Dort angekommen war unsere Mittagseinkehr im "Gasthaus zur Linde". Nach einer ausgedehnten Pause, ging es dann gestärkt zur nächsten Etappe. Am anderen Ortsende wieder deutlich an Höhe gewinnend zum Waldrand. Von hier aus hatten wir einen Blick nach Weinsfeld und in die Ferne des Neumarkter Becken, zu den Zeugenbergen, zum Hofberg bei Obermässing und zurück nach Offenbau. Bevor es weiter nach oben Richtung Eichelberg (555,7m) ging. Nachdem wir die Höhe erreicht hatten ging es über einen langen gemächlichen Waldweg. Welcher zum Teil sehr aufgewühlt von vermutlich Wildschweinen war. Bis wir abwärts am Waldrand angekommen wieder Eysölden vor uns sehen konnten. Dann marschierten wir vorbei an mächtigen Eichen hinab an einem Weiher vorbei zurück in den Ort zu unserem Ausgangspunkt. Am Ende hatten wir etwas über 15 km zurückgelegt. Überwiegend folgten wir auf unserer Strecke dem Grenzwanderweg Nr.9 von Thalmässing, der Ostschlaufe. Auf einem Abschnitt der ehemaligen (Hochgerichtsgrenze) zwischen dem Marktgrafentum Brandenburg Ansbach und dem Fürstentum Pfalz-Neuburg. Somit konnten wir mit aufmerksamen Blicken einige alte Grenzsteine an den Wegrändern sehen. Wir hatten einen trockenen zum Teil sonnigen Tag, mit weiten Aussichten und wunderschönen Herbstfärbung der Bäume. Ebenso verschiede Pilze im Wald und kleine Schafherden an den Hängen.
Viele Grüße
Marlies










